Pressemitteilung

 

GeWobau – Gesellschaft für Wohnungsbau – Vechta mbH

anlässlich der Gesellschafterversammlung am 17.09.2015 in Neuenkirchen-Vörden

 

 

„Ohne Unterstützung ist kein sozialverträglicher Wohnungsbau möglich“

 

So die Hauptaussage von Tony Engelmann, Geschäftsführer der GeWobau – Gesellschaft für Wohnungsbau – Vechta mbH, bei der am vergangenen Donnerstag stattgefundenen Gesellschafterversammlung.

 

In seinem Jahresbericht stellte er den Gesellschaftern (Landkreis Vechta, die Kommunen des Landkreises sowie Vertretern der Landessparkasse zu Oldenburg und der Bremer Landesbank) zunächst den Jahresabschluss 2014 vor. Dieser wies im Vergleich zum Vorjahr einen um 180.000 € höheren Jahresüberschuss von 489.900 € auf; dieser wird deutlich durch den Verkauf von 92 Wohneinheiten im Landkreis Oldenburg geprägt. Die GeWobau investierte im Geschäftsjahr 2014 rd. 565.000 € in Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Erfreulich sei der geringe Leerstand in dem derzeit 636 Wohnungen, 41 Heimplätze sowie 4 Gewerbeeinheiten umfassenden Immobilienbestand und die auf 49,1 % gestiegene Eigenkapitalquote, so Engelmann.

Die Gesellschafterversammlung beschloss im Anschluss eine Dividendenzahlung in Höhe von 4 % des Stammkapitals (70.000,- €) und erteile der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat die Entlastung.

 

In seiner weiteren Ausführung gab Engelmann einen Ausblick in das aktuelle Geschäftsjahr und die weitere Zukunft.

Er vermeldete einen Zuwachs der Betreuungstätigkeit im Rahmen der Fremdverwaltung, präsentierte den Gesellschaftern ein 6-Parteien-Hauses in Holdorf, welches die GeWobau in diesem Jahr gekauft hat, berichtete über diverse Modernisierungsmaßnahmen im Bestand und erörterte Ergebnisse einer von Mai bis August durchgeführten internen Mieterumfrage. Positiv überrascht zeigte sich Engelmann von der 45 %-igen Rücklaufquote der 598 verschickten Umfragen. Erfreut war das Team der GeWobau über die Weiterempfehlungsquote von 95 %. „Die Mieterumfrage zeigte allerdings auch, dass wir in den kommenden Jahren mehr in unserem Bestand investieren müssen als in den Vorjahren. Die Auswertung ergab, dass vereinzelte Treppenhäuser in einem schlechten Zustand sind und sich rd. 40% ein (altengerecht) modernisiertes Bad wünschen. Wir werden alle entsprechenden Mieter kontaktieren und die Umsetzbarkeit prüfen.“, so der Geschäftsführer.

Abschließend machte Engelmann noch einmal deutlich, dass die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum im Landkreis Vechta ohne Unterstützung durch die Politik nicht möglich sei. „Wir wollen bauen, können aber nicht, da die Rahmenbedingungen nicht passen.“ Die derzeit am Markt aufgerufenen hohen Grundstückspreise und die energetischen Anforderungen durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) ließen eine preiswerte Bebauung nicht zu. Einzig der historisch tiefe Zinssatz der Kapitalmarktdarlehen verhindere, dass Neubaumieten derzeit nicht noch höher seien, führte Engelmann aus. Die Verschärfung der EnEV zum 01.01.16, welche prognostizierte Kostensteigerungen von rd. 13 % mit sich bringen wird und die wahrscheinlich mittelfristig steigenden Kapitalmarktdarlehen werden dazu beitragen, dass die Mieten weiterhin steigen werden, ist sich der Geschäftsführer der GeWobau sicher.

Der prognostizierte Bevölkerungswachstum für den Landkreis Vechta und die aktuelle Flüchtlingssituation werden den Wohnraum auf dem ohnehin schon angespannten Wohnungsmarkt im Landkreis zukünftig höchstwahrscheinlich weiter verknappen. Bei den Bürgermeistern herrschte Einigkeit darüber, dass im Rahmen des „sozialen Wohnungsbaus“ etwas geschehen muss; so werden sich die Bürgermeister und Landrat Winkel auf Landesebene dafür einsetzen, dass auch die Kommunen des Landkreises vom niedersächsischen Wohnraumförderprogramm profitieren können.

 

Im weiteren Anschluss der Gesellschafterversammlung standen die Neuwahlen der Aufsichtsratsmitglieder auf der Tagesordnung. Hier ergaben sich folgende Wahlen:

Für den turnusmäßig ausgeschiedenen Bakumer Bürgermeister a.D. Helmut Lehmann wurde Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer gewählt. Oliver Kühne, als Vertreter der Landes-sparkasse zu Oldenburg und Vechtas Bürgermeister Helmut Gels wurden in ihrem Amt bestätigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschlussbericht "Mieterumfrage 2015"

 

 

 

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Information zur Rauchmelderpflicht

 

Die GeWobau lässt ab dem 01.12.2014 durch die Firma RMT Rauchmeldetechnik Service GmbH im Rahmen der Rauchmelderpflicht Niedersachsen, alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausstatten.

 

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die als Rettungsweg aus den Aufenthaltsräumen dienen, jeweils einen Rauchwarnmelder haben.

 

Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder in den genannten Räumen und Fluren sind die Mieterinnen und Mieter oder andere Personen, die die tatsächliche Gewalt über die Wohnung ausüben, verantwortlich, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

Neuer BIC/SWIFT-Code der Landessparkasse zu Oldenburg:


Über die BIC können Kreditinstitute weltweit eindeutig identifiziert werden. Oftmals auch als SWIFT-Code bezeichnet, wird der BIC neben der IBAN als zweites Identifikationsmerkmal für die Weiterleitung von SEPA-Zahlungen genutzt. Der BIC setzt sich aus acht bzw. elf alphanumerischen Zeichen zusammen.

Auf die Angabe des BIC kann schrittweise bei der Beauftragung von Zahlungen verzichtet werden:

  • Seit dem 1. Februar 2014 reicht bei inländischen Zahlungen die IBAN, die Angabe des BIC ist optional.
  • Ab dem 1. Februar 2016 können auch grenzüberschreitende Zahlungen in andere EU-/EWR-Staaten nur mit der IBAN beauftragt werden.
  • Bitte beachten Sie: Neuer BIC/SWIFT-Code SLZODE22 seit dem  07. März 2016!

Sie finden Ihre IBAN und den BIC unter anderem auf Ihrem Kontoauszug.

                                                                                                      Vechta, den 09.10.2014 

 

GeWobau Vechta verkauft einen Teil ihres Wohnungsbestandes

 

 

Die GeWobau – Gesellschaft für Wohnungsbau – Vechta mbH trennt sich zum 30.11.2014 von einem Teil ihres im Landkreis Oldenburg gelegenen Wohnungsportfolios. In Summe werden 92 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 5.200 m² an die GSG Oldenburg veräußert. Die neun Liegenschaften befinden sich im süd-östlichen und westlichen Teil des Landkreises Oldenburg.

 

Der Landkreis Vechta ist eine boomende Region – entsprechend ist die Wohnungsnachfrage in den letzten Jahren stark gestiegen. Die stetig steigenden Studierendenzahlen der Universität Vechta sorgen zusätzlich für ein Wohnungsdefizit. Im gesamten Landkreis werden derzeit zwar viele Mehrfamilienhäuser von Privatinvestoren und/oder Unternehmen neu errichtet, jedoch werden die meisten davon als Eigentumswohnungen verkauft oder als Instrument der Kapitalanlage genutzt. Dementsprechend hoch sind die Mieten in diesen Objekten. Hinsichtlich der prekären Lage auf dem Wohnungsmarkt und des hohen Mietniveaus will die GeWobau vermehrt in Neubauprojekte investieren, um die Lage, zumindest leicht, zu entspannen. „Unser originäres Handlungsgebiet befindet sich im Landkreis Vechta und nicht in den angrenzenden Kommunen. In Kombination mit der hiesigen Wohnungsmarktsituation und dem Ziel weiteren bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, war der teilweise Verkauf des Portfolios im Landkreis Oldenburg die logische Konsequenz.“ so der Geschäftsführer der GeWobau, Tony Engelmann. 

 

Der Erlös aus dem Verkauf soll neben der Neubautätigkeit teilweise auch der energetischen Modernisierung des vorhandenen Wohnungsbestandes zugutekommen. „Die Energiepreise kennen nur einen Weg, den nach oben. Wir haben dieses Jahr bereits drei Objekte in Lohne, Dinklage und Goldenstedt energetisch modernisiert. Aufgrund der Energieeinsparung und des nicht komplett ausgereizten Mieterhöhungspotentials konnten wir die erforderliche Mieterhöhung für unsere Mieter annähernd warmmietenneutral gestalten.“ sagt Tony Engelmann erfreut.

 

Hinsichtlich potentieller Neubaumöglichkeiten laufen hinter den Kulissen bereits zahlreiche Gespräche zwischen Engelmann und den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden. „Unser Ziel ist es, bezahlbaren und attraktiven Wohnraum für die breite Bevölkerung anzubieten. Um dies zu erreichen, müssen die Rahmenbedingungen hundertprozentig stimmen. Die Gespräche laufen vielversprechend – konkretes kann ich aber noch nicht vermelden.“ lässt sich Tony Engelmann nicht in die Karten blicken.

 

Die GeWobau investiert weiter in ihren Bestand

 

In den nächsten Tagen beginnt die GeWobau mit umfangreichen energetischen Modernisierungsmaßnahmen am Objekt Überthünen 12 in Goldenstedt.

 

Die Modernisierung umfasst im Wesentlichen folgende Einzelmaßnahmen:

 

  • Austausch der elektrischen Nachtspeicheröfen gegen eine effiziente Gaszentralbrennwerttherme inkl. Installation neuer Heizkörper in den Wohnungen
  • Dämmung der Gebäudehülle
  • Erneuerung der vorderen Fenster durch Fenster mit Wärmeschutzverglasung
  • Wechsel der vorhandenen Wohnungseingangstüren durch Türen mit einem niedrigeren U-Wert und einem gleichzeitig höheren Schallschutz

 

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden ca. 65.000 € betragen.

 

Die dadurch bedingten Mieterhöhungen werden im erträglichen Maße erfolgen. Die GeWobau wird nicht das rechtlich zulässige höchstmögliche Mieterhöhungspotential ausschöpfen. In Verbindung mit der durch die Modernisierung erfolgende Energieeinsparung, wird sich die aktuelle Warmmiete unserer Miete nur geringfügig ändern.

 

 

 

Gewobau Vechta modernisiert weiter ihren Bestand:

Zur Zeit laufen umfangreiche Modernisierungsmaßnamen am Objekt Rosengasse 2 in 49439 Steinfeld.

 

  • Unter anderen werden die elektrischen Nachtspeicheröfen gegen eine effiziente zentrale Gaszentralbrennanlage getauscht und neue Heizkörper in den Wohnungen installiert.

 

Pressemitteilung

 

Gesellschafterversammlung

am 11.09.2014 in Lohne